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Aus der Vereinsarbeit

2016:Geschaeftsbericht zur Mitgliederversammlung

2015 - Zum Historischen Backofen gab es bisher:

Spenden benötigt
Wie schon berichtet, wird ein maßstabsgetreues Modell des Backofens aus dem 14. Jh. in der ortsgeschichtlichen Ausstellung im Heimatmuseum Waschhaus am Haussee ab dem nächsten Frühjahr zu sehen sein. Außerdem werden die Grabungsdokumentation, weiteres interessantes Material und viele zusätzliche Infos zu erwarten sein. Ein kleiner Vortrag im Frühjahr zu Thema, gehalten vom Teamchef der Archäologen steht ebenfalls in Aussicht. An der Fundstelle selbst organisieren wir zusammen mit den Archäologen die Aufstellung einer ständigen Informationstafel. Um dieses Projekt gelingen zu lassen, führen wir eine Spendensammelaktion durch. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns unterstützen würden. Die Gäste des Silvesterkonzertes 2014 spendeten bereits 544 Euro für dieses Museumsprojekt. Über weitere Spenden würen wir uns freuen, ab 19.April ist unser Museum Waschhaus am Haussee wieder geöffnet.

Wieder vergraben
Aus konservatorischen Gründen wieder fachmännisch vergraben, die "Fundstelle verschlossen", wurde unser Backofen wieder am 27. November 2014. Alle nötigen Forschungen und Vermessungen wurden beendet. Ein wenig leid tat's den engagiertem Team der Archäologen denn schon, wenngleich dieser Vorgang zum Alltagsleben in ihrem Beruf zählt. Sie haben schon eine Menge Backöfen aus- und wieder eingegraben, aber eine solch großes Exemplar war noch nie dabei. Wir freuen uns, dass sich - siehe weiter unten - unser guter Kontakt zu Thomas Langer und seinen Mannen weiter fortsetzen wird und wir noch eine Menge Wissenwertes um die Entstehungsgeschichte Petzows erfahren werden. Danke an alle, die mit dieser Überraschung im November 2014 für ein gutes Stück Erinnerungsqualität in uns gesorgt haben ! Nachdem zunächst die letzten archäologische Kennzeichnungen hinterlassen wurden, deckte man ein Vlies über den kostbaren Fund. Anschließend verschloss man mit verschiedenen Bodenschichten die Fundstelle. Bild: T.Langer

Besichtigung der Fundstelle
Kurzfristig nahmen wir am 23.11.2014 die Chance wahr und luden zu einer Führung zur Ausgrabungsstelle des kürzlich entdeckten historischen Backofens an der Fercher Straße ein. Zu einer eineinhalbstündigen Tour starteten wir ab Kirche Petzow bei strahlender Sonne und gingen auch am Schloss vorbei, wo gerade mit den Bauarbeiten begonnen wurde. Unterwegs und vor Ort sorgte Petra Rauschenbach mit fundierter Wissensvermittlung und interessanten Details rund um das Thema Backofen und Brotbacken für Staunen und so manchen Aha-Effekt bei den über 30 Teilnehmern des sonntäglichen Spazierganges. Ein paar zünftige Schmalzstullen gab es gleich am Anfang, damit man die 3-Kilometer- Tour auch durchsteht ;-) Der Anblick an der Grabungsstelle wird sich so nicht mehr bieten, denn je nachdem wie die Entscheidung bei den Behörden fällt, wird das Denkmal nach seiner Dokumentierung entweder abgerissen, also zerstört oder wieder zugeschüttet, also erhalten. Eine sehr kooperative Beziehung zum Grabungsteam um Thomas Langer hatte zum Ergebnis, dass der Heimatverein Petzow e.V. ein maßstabsgetreues Modell des Backofens aus dem 14. Jh. in seiner Ausstellung im Heimatmuseum Waschhaus am Haussee ab dem nächsten Frühjahr erhält und es in seiner ständigen Ausstellung zur Ortsgeschichte zeigen wird. Außerdem werden die Grabungsdokumentation, weiteres interessantes Material und viele zusätzliche Infos zu erwarten sein. Ein kleiner Vortrag im Frühjahr zu Thema, gehalten vom Teamchef der Archäologen steht ebenfalls in Aussicht. An der Fundstelle selbst organisieren wir zusammen mit den Archäologen die Aufstellung einer ständigen Informationstafel.
Bild: K.-H. Friedrich

Mittelalterlicher Lehmbackofen gefunden ! !!!
Wanderung zur Fundstelle: 23.11./ 14 Uhr ab Kirche Petzow, 1,50 € (Führung P.Rauschenbach) Einen spektakulären Fund machten Archäologen während der Arbeiten an der Neugestaltung der Verbindungsstraße zwischen Ferch und Petzow. Sie fanden einen alten Backofen aus der Zeit der um 1375 wüst gewordenen Dorfstelle Tesekendorf. Wie die „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ berichten, soll die Stelle, die direkt an der Straße liegt aber bald wieder verschlossen werden, wenn die Archäologen ihre Arbeit getan haben. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden in einer Dokumentation zusammengefasst und dem Landesamt für Denkmalpflege übergeben. Der nach Historikermeinungen offenbar nach einem gewissen Tesek benannte Ort Tesekendorf, der auch einmal - als er slawische Siedlung war - Priscere hieß, wurde früher durch das Kloster Lehnin verwaltet. Das Grabungsteam um Grabungsleiter Thomas Langer fand nach ihren Aussagen auf 30 Metern Straßenlänge einen Einblick in 5000 Jahre, darunter Scherben aus dem Mittelalter, aber auch aus der Stein- und Bronzezeit sowie auch Spuren eines noch älteren Backofens in den Grabungsschichten. Der jetzt gefundene Lehmbackofen war im Grundriss elliptisch und 6 Meter lang, 4,50 Meter breit und hatte eine 1,30 Meter hohe - durch Wurzelwuchs zerstörte - Kuppel; seine Öffnung befand sich seeseitig Richtung Schwielowsee. Gegenwärtig ist die Grabungsstelle mit Planen gesichert, ein paar kleinere Details waren dennoch sichtbar. In der Gegend um Petzow/Bliesendorf sind mehrere Wüstungen, also verlassene Dorfstellen, bekannt, die sich ab dem 12. Jahrhundert durch Siedlungsverlagerungen und die Zusammenlegung von Höfen bildeten und in der Zauche bis zu 60 Prozent der damaligen Dorfstellen ausmachten. So wie den verlassenen Dörfern erging es auch dem jetzt wiedergefundenen Lehmbackofen: er versandete nach und nach und war schließlich vom Winde verweht. Wir werden den Lauf der Dinge weiter aufmerksam beobachten und hoffen, dass trotz der offenbaren Unterordnung der Fundstelle unter den Straßenbau eine Möglichkeit besteht, an diesem Ort an Tesekendorf und seinen Backofen zu erinnern.
Bilder: KHFriedrich

2015 - Unsere Mitgliederversammlung findet am Montag, d. 23. März 2015 um 18.30 Uhr in der Fontaneklause Petzow statt.

Geschäftsbericht des Vorstandes

zur Mitgliederversammlung des Heimatvereins Petzow e.V. am 23.3.2015

Liebe Vereinsmitglieder,
das zurückliegende Jahr seit unserer Versammlung am 31.3.14 konnten wir wieder mit zahlreichen Aktivitäten beleben, die ich Ihnen in unserem Geschäftsbericht hier darlegen möchte.  

Vorstandstätigkeit

Der Vorstand führte im zurückliegenden Jahr vier Vorstandssitzungen sowie vier Projektberatungen zum Thema Staffelgiebeltürme durch. Der Vorstand gibt wesentliche Impulse für unsere Vereinsarbeit, die Vorstandsmitglieder engagieren sich neben ihrer Mitarbeit im Vorstand auch zu den verschiedensten Gelegenheiten im Vereinsinteresse. Die Vorstandssitzungen sind protokolliert, seit einiger Zeit haben sich auch die Kommunikationsmöglichkeiten der Vorstandsmitglieder untereinander verbessert.
In seinen Sitzungen berät der Vorstand über die jeweils bevorstehenden Schwerpunkte der Vereinsarbeit, wertet den aktuellen Kassenstand und den Stand der Beitragszahlung aus und beschließt Maßnahmen, die dem Fortgang der Jahresplanung dienen. Im vergangenen Jahr kam zudem die Aufgaben in der Projektgruppe Staffelgiebeltürme hinzu. 
Unser aktueller Mitgliederstand beläuft sich auf 41 Mitglieder. Die Beiträge werden in aller Regel pünktlich bezahlt.  Der Stand der  Vereinsfinanzen ist dem Kassenbericht zu entnehmen, der nach dem Geschäftsbericht vorgetragen wird.

Verwirklichung der Satzungszwecke.- Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, des Denkmalschutzes und der Kunst und Kultur

Museumsarbeit

2400 Besucher hatten wir im vergangenen Jahr.  Mein Dank geht an die bewährte „Mannschaft“ des Heimatmuseums und ich hoffe, dass sich der eine oder andere unserer Mitglieder auch entschließen kann, dazu zu stoßen.

Zu den Veranstaltungen Saisoneröffnung (20.4.) und Saisonabschluss (25.10.) des Petzower Heimatmuseums (auch Museumsaktion Feuer und Flamme für unsere Museen, mit  Juliane Loehning (Sopran) und der Amateurband „Freitags bei Gaby“ konnten wir allein ca. 400 Besucher begrüßen.

Von Herrn Hermann aus Baumgartenbrück erhielten wir eine Leihgabe der beiden Marie Goslich-Bilder „Frau mit Wäscheleine“ und „Bleichen der Wäsche“ von Herrn Hermann.

In Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Caputh haben wir mit einigen Exponaten aus unserem Museum eine thematische Ausstellung im dortigen Heimathaus unterstützen können.

Im November 2014 hat ein Archäologenteam im Zuge der Straßenbauarbeiten an der Straße zwischen Petzow und Ferch die Reste eines mittelalterlichen Backofens und andere Funde, die z.T. bis in die Jungsteinzeit reichen, entdeckt. Nachdem die Stelle ausreichend erforscht worden ist, wurden die Ausgrabungen nun wieder vergraben. Es wird vermutet, dass der gefundene Backofen und noch ein anderer, die der seit 1375 als wüst geltenden Ortschaft Tesekendorp (Tesekendorf, Teschendorf), die im altslawischen auch Priscere hieß, der Namensgeber für den später dort entstandenen Ort Petzow (altpolabisch: Petsch für Ofen) ist. Daraus lassen auch ein unweit des Fundortes zu lokalisierender alter Friedhof und einige andere Funde schließen. Hier ist also der „Geburtsort“ von Petzow mit hoher Wahrscheinlichkeit zu vermuten.
Während der Zeit Grabungen hat es einen engen und sehr kooperativen Kontakt des Grabungsteams um Grabungsleiter Thomas Langer zu unserem Verein gegeben. Wir hatten die Möglichkeit, die Grabungsstelle zu besichtigen und wurden mit Informationen aus erster Hand versorgt. Mit dem Grabungsleiter sind wir übereingekommen, dass er uns für unser Heimatmuseum ein Modell der Fundstelle zu fertigt, uns die Dokumentation zu übergibt und zur Eröffnung unseres Museums im nächsten Jahr einen kleinen Vortrag halten wird. Der Vorstand hat dieses Angebot gern angenommen. Zur Herstellung einer geeigneten Vitrine konnte ein Unternehmen aus Niedersachsen gewonnen werden, nachdem Nachforschungen und Anfragen in Museen des Landkreises und des Brandenburgischen Museumsverbandes nach einer evtl. vorhandenen geeigneten Vitrine nichts Brauchbares erbrachten. Die Finanzierung soll aus Vereinsmitteln, Spenden und einer Förderung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark erfolgen. 
Am 18. April soll es in kleinem Kreis eine feierliche Eröffnung geben, zu dem auch einige Gäste eingeladen werden. Zugänglich für die Öffentlichkeit wird das Museum dann ab 19. April, dem ersten Tag der Museumssaison 2015. Da gibt’s dann Live-Musik und Kaffee und Kuchen von den Waschweibern.

Am 17. Mai, dem Internationalen Museumstag, wird es ebenfalls eine kleine musikalische Umrahmung geben. Gleichermaßen ist der Saisonabschluss mit „Feuer und Flamme für unsere Museen“ am 25. Oktober geplant.

Veranstaltungen

Parkfest
Unser Konzept, das Parkfest auf den Fahrradsonntag zu legen, ging auch in diesem Jahr auf. Ein entscheidender Grundstock ist immer der hohe Anteil von Eigeninitiative und der Bereitschaft, sich mit unserem Ort zu identifizieren. An dieser Stelle vielen Dank an alle Helfer, Spender, Sponsoren, Unterstützer. Ganz wichtig ist aber auch die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Werder sowie die Absicherung der Veranstaltung mit Equipment, Schildern,  Abfallbehältern und Dixitoiletten durch den Ortsbeirat.         

Auch in diesem Jahr wird es ein Parkfest geben, am 20. September, und die Vorbereitungen darauf sind bereits im Gange. Unser Hauptprogramm wird diesmal etwas anders aussehen, wir sind da noch in der Feinabstimmung, außerdem steht die städtische Unterstützung noch aus. Nur soviel: Das Hauptkonzert um 15 Uhr wird ein ABBA-Konzert sein und danach gibt es populäre Musik von „Hot music“. Natürlich alles wieder mit Rahmenprogramm usw. Helfende Hände werden wie immer gebraucht.

Kinderweihnachtsfeier
Es lohnte sich auch diesmal wieder, unser Waschhaus liebevoll für die lieben Kleinen und deren Muttis, Vatis, Omas Opas usw. zu schmücken. Pünktlich wie jedes Jahr kam der Weihnachtsmann und die Bude war wieder rappelvoll. Kinder und Entourage glücklich. Ein absolut kultiges Ereignis wie immer und wie immer mit der gleichen Liebe und Sorgfalt in bewährter Manier organisiert.

Silvesterkonzert
Mittlerweile haben wir einen festen Platz in den Kulturkalendern der Region. Zu 2014: Das unterhaltsame Silvesterkonzert bestritten mit dem Programm „Goldmund-Variationen“ Ute Beckert (Sopran), Dana-Maria Dewerny (Mezzosopran), Katrin Weege (Alt) und Maxim Shagaev (Bajan) sowie Gottfried Eberle (Klavier) wie immer vor ausverkauftem Hause. Für dieses Jahr sind wir in den Verhandlungen mit den Künstlern, um auch das dreizehnte Silvesterkonzert in Petzow für alle Beteiligten zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen.    

Baumblütenumzug
Am Baumblütenumzug beteiligten wir uns diesmal nicht mit einem eigenen Festwagen, sondern mit einigen kleinen Wägelchen. Die zogen unsere „Waschweiber“  .. mittendrin auch wieder Amtsrat Kaehne und Gartenarchitekt Lenné, üblicherweise am Palavern, Schwadronieren und Nichtstun. Alles immer ein großes Bild - und die Werderschen warten förmlich auf uns.          

Heimathistorische Forschungen

Buch  „Die Kaehnes in Petzow“
Der Band  „Die Kaehnes in Petzow“ ist im vergangenen Sommer erschienen. Dem voraus gingen vor allem umfangreiche Quellenforschungen und Materialbeschaffungen in zahlreichen Archiven, die Materialaufbereitung und die Erstellung von Druckvorlage, Satz und Layout. Während die Quellenbeschaffung aus unserer Vereinskasse finanziert wurde, konnten durch druckvorbereitende Maßnahmen die Verlagskosten auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Allen die daran ihren Anteil haben, von dieser Stelle herzlichen Dank. Das Buch hat sich mittlerweile etwa 130 mal verkauft, es ist im Waschhaus am Haussee erhältlich, aber auch in Buchhandlungen wie dem Internationalen Buch in Potsdam oder bei Amazon im Internet. Es ist das bisher umfangreichste Projekt dieser Art gewesen. Die Verkaufserlöse kommen unserer Vereinskasse zugute.     

Thaer Gesellschaft Möglin
Mitte vergangenen Jahres erhielten wir eine Anfrage der Thaer Gesellschaft Möglin, die sich mit dem Leben und Werk des  Vater der modernen Agrarwissenschaft, Albrecht Daniel Thaer (1752-1828) mit der Bitte um einen Beitrag in den dort erscheinenden Schriften, dem gerne nachgekommen werden konnte. Im Gegenzug konnte ein dort ermittelter Eintrag im Schülerregister über Karl Friedrich August von Kaehne konnte in das vorhin genannte Buch einfließen. 

Heimatkalender
Auf Initiative und mit Unterstützung unseres Vereinsmitgliedes und Hobbymalers Karl-Heinz Birkholz hatten wir  einen Kalender mit Petzower Ansichten für das Jahr 2014 herausgegeben. Das dafür erhaltene Lob von vielen Seiten  möchte ich nochmals gern an alle Beteiligten weitergeben, auch an die, die das Projekt mit persönlichen Spenden möglich machten.

Erlebniswandern

Einen besonderen Stellenwert haben mittlerweile die vom Verein angebotenen heimatkundlichen Erlebniswanderungen angenommen. Im zurückliegenden Jahr aber auch schon 2015 hat es bis zum heutigen Tage neun auf solider Wissensvermittlung, Erlebnis in der Natur und Besonderheiten unserer Gegend fundierende Wanderungen gegeben, die wiederum großes Interesse hervorriefen.

Unsere Erlebniswanderungen führen uns immer an Orte oder durch Landschaften, die - der Name sagt es - einen hohen Erlebniswert garantieren. Zudem sind die 10-20 km langen Touren thematisch orientiert. So gibt es die  „Wolfswanderungen“, bei denen es um die Besiedlung Brandenburgs mit dem Wolf geht. Wir erkunden gemeinsam die Geschichte des Ziegeleiwesens in unserer Region. Traditionell sind unsere „Sanddornwanderungen“ durch die Sanddornplantagen. Unter dem Titel „Alle Vögel sind schon da“ machten wir voriges Jahr im Frühjahr und Herbst Ausflüge in das Vogelschutzgebiet am Rietzer See, der Geschichte des Klosters Lehnin galt eine andere Erlebniswanderung. Ein herausragendes Ereignis 2014 war eine kurzfristig organisierte Kurzwanderung zu einem in der Nähe gefundenen mittelalterlichen Backofen, dessen Größe selbst gestandene Archäologen überraschte. In diesem Jahr wird es eine Wanderung zum Thema „Vom Winde verweht“ geben, die sich mit der eiszeitlichen Entstehungsgeschichte unseres Landstriches befasst. Besonderer Höhepunkt in diesem Jahr wird ein von mehreren Interessensträgern getragener 24-Stundenwandertag mit verschiedenen Wanderrouten rings um Havel und Schwielowsee ein.

Projekt Staffelgiebeltürme
Das Projekt begann sich seit Sept. 2014 zu verzögern, weil ein an der Stelle vorgesehener Straßenbau von der zuständigen Straßenbaubehörde nicht im Interesse des Baues der Türme verändert werden sollte. Es kam zu gegensätzlichen Auffassungen von Denkmalschutzbehörde und Straßenbau, die erst durch mehrere Aussprachen und zwei Lokaltermine dahingehend beendet wurden, dass der ursprünglich vorgesehene Standort auf den Originalfundamenten nicht genutzt werden kann, sondern eine Verschiebung grundstücksseitig erfolgen muss, wenn Baugenehmigung erteilt werden soll. Dazu wurde der Bauantrag an der entsprechenden Stelle geändert und die Änderung wurde nachgereicht. Nach letzter Information sind Straßenbau und Baubehörde nunmehr damit einverstanden, es fehlt noch eine schriftliche Zusage des Denkmalschutzes, die erfahrungsgemäß aber länger dauert. Allerdings hatte die Denkmalschutzbehörde bei den Lokalterminen bereits signalisiert, einer solchen Variante ihre Zustimmung nicht zu verweigern. Insofern ist in Kürze mit dem Baubeginn zu rechnen.

Liebe Vereinsmitglieder, im Namen des Vorstandes bedanke ich mich bei Ihnen allen sowie von dieser Stelle aus auch bei weiteren Partnern, Freunden und Förderern des Vereins für ihren Beitrag in unserer Vereinsarbeit, wünsche Ihnen alles Gute und hoffe auf weitere fruchtbare Zusammenarbeit !  

Karl-Heinz Friedrich, Vereinsvorsitzender  

 

2014/15 - BIBER GESICHTET ! Am Schwielowsee-Zufluss zum Haussee haben wir jetzt einen Biber, der fleißig alles annagt und fällt, was sich ihm in den Weg stellt. Er baut sich einen großen Bau, den er vom Wasser aus erreichen kann. Noch sind Bibers Baubemühungen für die Parkbäume unschädlich, im Gegenteil, dem Erlenbewuchs in Ufernähe zum Schwielowsee, den sowieso keiner will, setzt der Bursche ganz schön zu. Unsere Wanderer bekamen das Tier trotz Dunkelheit, Sturm und Regen, jedoch bei sternenklarem Himmel, am 10. Januar gegen 20.30 Uhr zu sehen.

Zu unserer Museumsaktion "Feuer und Flamme für unsere Museen" am Sonnabend, d. 25. Oktober hatten wir wieder viele interessante Gäste in unserem Waschhaus. Hier begrüßt der alte Amtsrat Kaehne die Glindower Kirschkönigin.

Kleine Parkfest-Nachlese: Waschweiber mit Premiere

Die Petzower Waschweiber heizten dem alten Gutsbesitzer und den zahlreichen Gästen beim 8. Petzower Parkfest in einer zünftigen Waschen - Naschen - Wringen - Performance ein. Vom Landespolizeiorchester hervorragend zwischen zwei Musiktiteln  ins Programm eingepasst, gaben die adrenalinschwangeren Mädels ihrem  Affen Zucker, trällerten ihr Liedchen, schwangen die Röcke und  übergossen das Publikum mit Handküssen. Die Massen jubelten und gossen  ihrerseits tosenden Applaus auf die Darstellerinnen. Die gingen bald  darauf wieder von den musikalisch-geistigen zu den kulinarischen Genüssen über, die sie an diesem Tage anzubieten hatten: Am Stand der  Waschweiber gab es selbstgebackenen Kuchen mit selbstgepflückten  Pflaumen zum Kaffee.

Trotz unbeständigen Wetters hatten sich auch in diesem Jahr wieder viele Petzower und Gäste zum Petzower Parkfest eingefunden.

Zur mittlerweile traditionellen Eröffnung in der Dorfkirche entführten  Viola Mauve-Hönnicke an der Voigt-Orgel und die junge Maria Lendel auf  bezaubernden musikalischen Wegen ihre Zuhörer in die Musik  französischer Komponisten. Nachdem im vergangenen Jahr „die Orgel  tanzte“ also auch diesmal wieder ein mit viel Beifall aufgenommenes  Themenkonzert.

Kultig und schon dazugehörend kam am Haussee auch wieder „Long Road  Home“ daher, mit Rock, Country, New Country und allem, was man  Ohrwürmer nennen kann. “Who’ll stop the rain“ hat ihnen der Wettergott  dann wohl aber doch ein bisschen übel genommen, denn um 17 Uhr  öffneten sich die Himmelsschleusen für eine Viertelstunde. Die  härtesten aber blieben da - eine flink aufgebaute Zeltvariante sorgte dafür, das auch die Technik das Regenintermezzo überstand.Jürgen Bludowski und seine 40 Polizei-Musiker(innen) dagegen blieben  zwei Stunden vorher noch trocken. „Mit Blasmusik durch den Sommer“  hieß ihr Programm. Immer wieder ein Genuss, diesen Profis zuzusehen  und zuzuhören !

Auf der Festwiese gab es wieder Schach für jedermann mit dem Werderaner Schachverein , eine Hopseburg  für die Kinder und im Andenkenhaus den Haus-Maler Hans-Joachim  Stahlberg. Im Waschhaus, dem Heimatmuseum, erfreuten sich die  beliebten Ausstellungen wie immer eines regen Zuspruches. Von großem  Interesse war die Vorstellung der Baupläne für Schloss Petzow durch  das verantwortliche Planungsbüro. Die örtliche Fontaneklause versorgte  mit Getränken und Gegrilltem.

Vielen Dank an alle, die unserem Petzower Parkfest auch in diesem Jahr  wieder zu einem vollen Erfolg verholfen haben. Ein besonderer Dank  geht an das Team von „Rock in Caputh“, welches den Auf- und Abbau des  Festgeländes fest und absolut durchorganisiert in der Hand hatte.

Protestwandertag gegen die Errichtung von Windrädern in der Bliesendorfer Heide

Am dritten Protestwandertag gegen die Errichtung von Windrädern in der Bliesendorfer Heide nahm aus Petzow der Heimatvereinsvorsitzende Karl-Heinz Friedrich teil. Unter den ca. 150 Wanderern waren u.a. auch Bgm. Werner Große und Landtagsabgeordnete Dr. Saskia Ludwig sowie die Ortsvorsteher von Glindow und Bliesendorf. Zugleich wurden in Bliesendorf drei Wanderstrecken eingeweiht, die mit Unterstützung der Stadt ins Leben gerufen wurden. Unsere Wanderkonzeption für Petzow liegt unterdessen seit 2004 in irgendwelchen Schubläden der Verwaltung, doch haben wir mit unseren Wanderungen und Wanderwegen (siehe unten) uns nicht beirren lassen.....

Zum Tag der offenen Gärten öffneten unsere Vereinsmitglieder Sibylle Zehle und Richard Gaul auch ihren schönen Garten der Villa Berglas. Viele Gartenfreunde ließen sich die Gelegenheit einer Besichtigung nicht entgehen.

Aus dem Programmheft der Urania: Die Villa Berglas ist in einem etwa zwei Hektar großen Landschaftspark direkt am Schwielowsee gelegen. Es ist ein Haus mit wechselvoller Geschichte: 1924 erbaut von einem Babelsberger Ufa-Produzenten, dann im Besitz der jüdischen Fabrikantenfamilie Berglas, diente es von 1953 bis 1989 als Künstlerheim der DDR. Alle großen Schriftsteller der damaligen Zeit, ob Christa Wolf, Maxie Wander, Hermann Kant oder Brigitte Reimann haben in diesem Haus und Garten gelesen, geschrieben und gefeiert. Nach fast zehn Jahre währendem Leerstand und Verfall wurden Haus und Garten von den neuen Besitzern, Familie Zehle-Gaul, wieder zum Leben erweckt. Seitlich der Villa wurde ein Cottage-Senkgarten angelegt und mit Buchsbaumhecken eingefasst; zur langgestreckten Orangerie, die den Garten im Westen begrenzt, führt nun eine Apfelbaum-Allee mit weiß blühenden Aspirinrosen an den Füßen. Vor der Orangerie wurde die ehemaligeStreuobstwiese wieder hergestellt. Auch das kleine Badehaus am See wurde restauriert, das Ufer schmücken jetzt Wasserdost und Samthortensien. Große Birken und Blutbuchen geben unter ihren Kronen den Blick frei auf die weite Wasserfläche des Schwielowsees. An den geschützten Mauern über den Garagen gedeihen Feigen und Tafelwein. Zwei (durchaus humorvoll gemeinte) Skulpturen des Künstlers Ottmar Hörl im Park-sie zeigen einen 102 cm kleinen Richard Wagner, dirigierend, sowie dessen Neufundländer "Russ"-erinnern daran, dass die Gartenliebhaberin Sibylle Zehle 2004 eine viel beachtete Minna-Wagner-Biographie veröffentlicht hat. Haus und Garten stehen unter Denkmalschutz.

Neue Produktionshalle in Petzow Wir gratulieren unserem Gründungsmitglied Christine Berger zur Inbetriebnahme einer neuen Produktionshalle für die Marmeladenproduktion ihres Unternehmens. Frau Berger setzt sich vom ersten Tag des Bestehens engagiert und zuverlässig für die Ziele unseres Vereins ein, ob im Sponsoring, bei gemeinsamen Projekten oder kulturellen Unternehmungen. Untenstehend der historische Moment mit den Berger-Damen aus drei Generationen: Christine Berger, Tochter und Juniorchefin Dorothee und Enkelin sowie Landrat Wolfgang Blasig und die Erste Beigeordnete der Stadt Werder, Manuela Saß. Im rechten Bild die Mannschaft "Sanddorn". In dem Sinne: Alles Gute !

Beim Baumblütenumzug waren unsere Waschweiber, Lenné und Amtsrat Kaehne wieder mit dabei.

WW-Anwärterin Bianka, Amtsrat Kalle Kaehne, WW Marion, WW Simone, WW Elisabeth, Gartenarchitekt Martin Lenné

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Rückblick Wanderung "Wolfsspur">>>

 

2014 - Mitgliederversammlung am 31.3.2014: Geschäftsbericht des Vorstandes zur Mitgliederversammlung: Geschaeftsbericht

2013 -

Silvesterkonzert

Erfolgreicher Aktionstag  „Feuer und Flamme für unsere Museen“

Am 26. Oktober beteiligte sich auch unser Waschhaus am Haussee. Fast 140 Gäste konnten wir noch einmal ausgangs der Saison bei schönem Wetter begrüße. Bestens aufgelegt war „Amtsrat Kaehne“ mit seinen Späßchen und für Leib und Seele gab es leckeren Kuchen und Kaffee, wobei ersterer so ziemlich schnell verputzt war. Für Stimmung mit aus  Live-Musik aus den  70-ern und 80-ern sorgten „Die Saiteneinsteiger“.

Wandern: Geheimnis der Schweizer Käse-Löcher gelüftet: "SCHWEIZER KÄSE"

Wanderleiterin Petra Rauschenbach: 1011 Kilometer zu Fuss durch Deutschland

Petzower Parkfest - Nachlese
Das Wetter zu Petzows siebentem Parkfest am 15. September gestaltete sich anfänglich etwas regnerisch und trüb. Doch das war nur äußerlich. Von Anfang an waren zahlreiche Gäste guter Laune und optimistisch, was Petrus letztlich zum Einlenken bewegte und seine Jüngern auf der Schlosswiese einen milden, trockenen Nachmittag bescherte.  Die Organisatoren um den örtlichen Heimatverein hatten wie immer alles gut vorbereitet und neben dem bereits angekündigten Programm auch noch kleine Überraschungen parat. Königlichen Besuch erhielt die Gesellschaft im Verlaufe des Nachmittags von der Glindower Kirschkönigin Tina Tzschoppe, die es sich nicht nehmen ließ, „beim Nachbarn“  vorbeizuschauen. Das bekannte Liedchen vom „Wochenend‘ und Sonnenschein“, a capella gesungen , brachte ihr viel Applaus und anerkennende Worte ein.    Kurz zuvor hatte die Brandenburgische Bigband ihr Konzert beendet und mit „When the saints go marching in“ dem Publikum eine schmissige Zugabe zu ihrem bejubelten Konzert mit bekannten Titeln von Glenn Miller, Duke Ellington und Count Basie geliefert. Mit „Tiger Rag, „Summertime“ und natürlich „In the mood“ begeisterte die in langer Tradition stehende Potsdamer Band die Zuhörer. Förmlich ausgeliefert waren viele Musikliebhaber aber auch dem kultigen Dr. Hank und seinem Compagnon Mister Caster von „Long Road Home“. Bereits das dritte Mal im Petzower Park weilend, überzeugten sie wieder mit  dem besten, was es in den letzten 50 Jahren unter der Sonne aus Rock, Blues und Country gegeben hat.  Die Zuschauer tanzten und a little bit of Waldbühne ließ grüßen, als einer der Zuschauerstühle seinen Geist aufgab .   Viele Radfahrer nutzten die schönen nachmittäglichen Stunden des traditionellen Fahrradsonntags, um in Petzow im traumhaften Ambiente zwischen Haussee, Schloss und Waschhaus Rast zu machen. Angesichts des leckeren selbstgemachten Kuchen von den Petzower Waschweibern und einigen Petzower Hobbybäckern pulverisierten so manche guten Vorsätze.  Es gab wieder kurzweilige Abwechslung, erstmalig eine Hopseburg, die von den Jüngsten früh erobert und bis zum Abend nicht mehr abgegeben wurde. Der Werderaner Schachverein - er war zum siebenten Mal dabei - freute sich über guten Zuspruch an den Brettern. Ja, das geht: Rock und Schach. Wie immer war auch das Museum im Waschhaus sehr gut besucht. Durch das Tagesprogramm führte mit Esprit und erfrischendem Humor Selina Kober, ein junge Studentin, die ihre Wurzeln in Petzow hat. Für Ihr Debüt am Mikrofon bekam auch sie viel Anerkennung. Eröffnet wurde das Parkfest wie schon im vergangenen Jahr mit einem Orgelkonzert in der gut gefüllten Schinkelkirche. „Die Orgel tanzt“ hieß nicht ganz ohne Augenzwinkern das Programm  der einheimischen Organistin Viola Mauve-Hönnicke, die auf eine Gage verzichtete und stattdessen um eine Spende für den Heimatverein warb. Die zahlreichen Gäste kamen dem  gern nach, wie später dann auch bei einer Spendensammlung auf der Festwiese am Waschhaus.  

2013 - Mitgliederversammlung am 1.3.2013: Geschäftsbericht des Vorstandes zur Mitgliederversammlung: Geschaeftsbericht

2013 Vortrag: 10 Jahre Heimatverein Petzow

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2012

Ute Beckert und Maxim Shagaev (Bild) sowie Alex Spree und Andreas Wolter spielten zu unserem Silvesterkonzert vor voller Kirche.

Auch der Fahrradsonntag war gut besucht.

Unsere Kinderweihnachtsfeier sorgte wieder für ein volles Waschhaus.

2012 Unser Parkfest war wieder ein voller Erfolg.

2012 - Der Verein erhält für seine jährliche Vereinsarbeit 600,00 Euro aus dem Gemeindehaushalt (4.400 Euro), beantragt waren 800,00 Euro.

Die Mittel zur Unterstützung des Museums aus der Gemeindekasse betragen für dieses Jahr sage und schreibe 200,00 Euro. Beantragt waren 600,00 Euro, die wir in den vergangenen Jahren auch immer erhalten haben.....

2012 - 22. April: Unsere erste Wanderung "ERDE-WASSER-FEUER: Auf den Spuren alter Ziegeleien“ wurde zu einem großartigen Erfolg. 27 Wanderfreunde gingen frohen Mutes und bei gutem Wetter auf die 16 Kilometer lange Tour, die allerhand Überraschendes zutage förderte. Wanderleiterin Petra Rauschenbach und Vereinsvorsitzender Karl-Heinz Friedrich führten die Gruppe mit Teilnehmern aus u.a. Berlin, Potsdam, Brandenburg, Ketzin auf einem wissensvermittelnden und auch spannungsgeladenen Rundkurs von Petzow über Kammerode in die Glindower Alpen und von dort wieder zurück. Lob gab es auch von Manfred Reschke, einem Berlin-Brandenburgischen Wanderer-Urgestein, Verfasser vieler Bücher und "Erfinder" des bekannten 66-Seen-Wanderweges, der es sich nicht nehmen ließ, an der Wanderung teilzunehmen. Wiederholung am 23. September ! Dazu kommen noch ein, zwei neue Wanderungen !

2012 - Museumseröffnung Stradivari meets Blasebalg

Viele Zuschauer waren bei kühlem, aber trockenem Wetter gekommen, um Bernd Machus am Bandoneon und den „Teufelsgeiger“ Andrej Sur  zu erleben. Bereut haben sie ihr Kommen nicht, denn die beiden Virtuosen begeisterten ihr fachkundiges Publikum mit einem Feuerwerk bekannter Klassiker aus verschiedenen Musikgenres. Regen Besuch gab es auch in der Waschhausaustellung.
Vor wenigen Wochen waren einige unserer Vereinsmitglieder mit fleißiger Hand dabei, unser Museum für die neue Saison wieder „schick“ zu machen. Gardinen und Ausstellungswäsche wurden gewaschen, Fenster geputzt und der Winterstaub entfernt. Rechtzeitig zu Saisonbeginn wurde auch der Flyer „Aus der Geschichte Petzows“ aktualisiert, ein Hinweis auf das neu eröffnete “Zelterdenkmal“ ist darin schon enthalten. Ein bewährter, kleiner Stamm sichert zuverlässig die Öffnungszeiten unseres Heimatmuseums.

2012 - Fertigstellung des "Zelterdenkmals". Nachdem Landrat Blasig ,Bürgermeister Große, Ortsvorsteher Hanike und CDU-Landtagsabgeordnete Saskia Ludwig die Reden gehalten hatten, hatte der 88-jährige Ur Ur- Ur- Großenkel Karl Friedrich Zelter die Ehre, das Denkmal einzuweihen, ein sehr würdevoller und berührender Augenblick. Das Monument wurde durch zahlreiche Helfer möglich, die Finanzen kamen aus der Deutschen Sparkassenstiftung sowie von der Stadt Werder. Der Heimatverein hatte zu Beginn des Projektes einen Spendenantrag an die Mitteldeutsche Sparkasse gerichtet, dem von dort dankenswerterweise zugestimmt wurde und der die Hälfte des Budgets bedeutete. Die Verwaltung und Überwachung der finanziellen Angelegenheiten, wie Antragsstellung, Erstellung des Finanzierungsplanes u.a. sowie die Haftung für den monetären Teil der Angelegenheit oblag unserem Verein, dazu kamen ein paar Zuarbeiten organisatorischer Art. Sehr erfreulich ist, das es nunmehr eine Fortsetzung der im Jahr 2008 durch unseren Verein begonnenen Aktivitäten zur Ehrung von Carl Friedrich Zelter gegeben hat. Seinerzeit wurde zu dessen 250. Geburtstag in fast stiller Runde eine kleine Gedenktafel am Straßenschild der Zelterstraße enthüllt. Ortsvorsteher Hanike, als "Macher" bekannt, griff derzeit den Gedanken wieder auf und heute kann man feststellen, dass die zahlreich anwesenden Werderschen Stadtverordneten von 2011/12 stolz sein können, endlich den Beschluss ihrer Vorgänger aus den 1970er Jahren verwirklicht zu haben, der der Stadt beim Abriss des heruntergewirtschafteten "Zelter-Hauses" auferlegte, einen Gedenkstein o.ä. dafür zu errichten. Ein zweisprachige "blaue Tafel" - nun bereits Nr. 14 in unserem Leitsystem für sehenswerte Objekte in Petzow - rundet die von vielen anerkennend bedachte Gedenkstätte ab. (siehe auch Presse)

2012 - Die Mitgliederversammlung beschließt unter anderem, den Vorstand und ausgewählte Vereinsmitglieder zu beauftragen, weitere Aktivitäten zur Errichtung und zum Betreiben eines historischen Backofens in Petzow vorzunehmen. Im Jahr 2012 wird unser Verein seit 10 Jahre bestehen, was wir gemeinsam gebührend würdigen und mit einer kleinen Festveranstaltung feiern sollten. Hier: Geschaeftsbericht zur Mitgliederversammlung 2012

2011 - Ein originelles, tolles Konzert zum Jahresabschluss gab es mit den vier Damen des "Quartetto tonale".

2011 - Bürgermeister Große bedauert auf einer Sitzung des Ortsbeirates im Herbst die Kommunikationsprobleme im Bezug auf die ausgebliebene Finanzierung für unser Parkfest und den damit verbundenen Ausfall des beliebten Festes. Er versprach für das kommende Jahr wieder eine Unterstützung durch die Stadtverwaltung.

2011 - Die Museumsausstellungen zogen in diesem Jahr wieder über 2.000 Besucher an.

2011 - Zu Pfingsten wurde unsere neue Kirchenorgel eingeweiht.

2011 - Ein Gemeinschaftsprojekt unter Leitung des Theaters Comedie Soleil aus Werder waren die ersten Theatertage im Petzower Park an den Wochenenden 17.-19. und 24.-26.6.2011. Gespielt wurden "Antigone" und "Was Ihr wollt". Etwa 400 Zuschauer kamen an die Bühne am Haussee direkt am Waschhaus. Theaterleiter Michael Klemm schwebt eine Fortsetzung in den nächsten Jahren vor. Leider konnten wir unser Waschhaus nicht wie mit den Theaterleuten vereinbart, an den sonntäglichen Öffnungszeiten betreiben, da doch zuviel Utensilien, Requisiten etc. im Museum gelagert wurden. Das werden wir bei den zukünftigen gemeinsamen Veranstaltungen noch besser berücksichtigen müssen und unseren Partner entsprechend darauf hinweisen.

2011- Zu unserer diesjährigen Museumseröffnung begeisterte bei schönstem Frühlingswetter Claire Walldoff alias Claire Diller die gut 150 Zuschauer, die sich am Sonntag, 17.4.11, 14 am Waschhaus eingefunden hatten. Mit Ihrem Partner Frank Siegmeier am Klavier verzückte sie auf einzigartige Weise die Gäste. Von den "Märkischen Musikfestspielen" engagiert, präsentierte sie unter dem Titel "Weeßte noch?" ein Feuerwerk des musikalischen Nachlasses der unvergessenen Claire Walldoff.

2011- Der Heimatverein gibt zusammen mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Festschrift anläßlich des Einbaues einer neuen Orgel in der Schinkelkirche heraus. Die Schrift wird durch den Landkreis gefördert. Sie ist ab etwa 20. Juni erhältlich. Die sehr interessante Schrift, die nicht nur den Orgel-Festtag fokussiert, enthält Beiträge mit vielen z.T. bisher nur wenig bekannten Einzelheiten aus Dorf- und Kirchengeschichte. Autoren sind u.a. Pia Kühn von Kaehne, Andreas Kitschke, Viola-Mauve Hönnicke, Ute Fürstenberg, Karl-Heinz Friedrich. Ein Muss für den Petzower und den heimatgeschichtlich Interessierten; auch als Geschenk für Freunde und Verwandte !

2011- Für die Unterstützung des Vorhabens des Ortsbeirates, ein Zelterdenkmal zu errichten, hat der Vorstand Fördermittel bei der Sparkassenstiftung in Höhe von 4500,00 € beantragt. Erhalten haben wir am 8.Juni 4.000 €.

2011- Die Eröffnung unseres Museums am 17.4. war wieder ein voller Erfolg. Unsere neue Ausstellung zur Ortsgeschichte ist am ersten Öffnungstag des Jahres 2011 gut aufgenommen worden, 252 Besucher im Museum und etwa 150 bei der Eröffnungsveranstaltung mit "Claire Diller alias Claire Waldoff" waren gutgelaunt iund bei herrlichem Wetter unsere Gäste.

2011- Unsere Mitgliederversammlung 2011 fand am 4. April statt. Wir haben einige Satzungsänderungen beschlossen. Da uns bis zum Termin der Versammlung erneut kein Gesprächsangebot des Bürgermeisters vorlag, haben wir beschlossen, auf weitere Bemühungen unsererseits zu verzichten. Natürlich kann sich jeder individuell an die Stadtverwaltung wenden, wenn er Neues zu seinem Ort wissen will. Unsere Kraft richten wir weiterhin auf unsere Vereinsarbeit und lassen uns von solchen Rückschlägen nicht entmutigen.

2010- Auf unserer Mitgliederversammlung 2010 haben wir beschlossen, zu einer Bürgerversammlung im Ort den Bürgermeister von Werder und weitere zuständige Vertreter des Rathauses einzuladen, um uns zu informieren, wie es weiter mit unserem Petzow gehen soll. Eine Reihe von Fragen hatte sich im Verlaufe der Jahre angesammelt, so dass es nunmehr opportun erschien, diese Fragen an die Rathausspitze weiter zu tragen, auch und besonders vor dem Hintergrund des öffentlichen Interesses. In einem sorgfältig zusammengestellten Fragekatalog sind die wichtigsten Probleme Petzows benannt. Unser Anliegen haben wir dem Ortsbeirat zunächst vorgetragen und dann einen Brief an den Bürgermeister der Stadt gesandt. Im Spätsommer/Herbst sollte es dann die Versammlung geben.

2010- Am 26.8.2010 haben wir einen Antwortbrief des Bürgermeisters erhalten.

2010- Nach einer nochmaligen Verständigung im Vorstand und auf die mündliche Reaktion des Bürgermeisters über das Büro der Landtagsfraktionsvorsitzenden der CDU, dass er gern einer Einladung folgen würde, hat der Vorstand beschlossen, nunmehr die Einladung nochmals zum Februar/März 2011 auszusprechen.

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2010- In unserem Waschhaus wird der Ausstellungsteil zur Petzower Ortsgeschichte umgestaltet. Spenden, Vereinsmittel, örtliche Mittel für Vereine und eine Förderung durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark ermöglichen nun eine noch besser Präsentation der Petzower Ortsgeschichte. Vorab hatten wir dem Landkreis ein Konzept mit der Beantragung der Fördermittel vorgelegt. Realisiert wird das Vorhaben nun in mehreren Phasen bis zum April 2011. Während dieser Zeit ist die Ausstellung weiter geöffnet, die Erneuerungsarbeiten werden ohne Störung für den Museumsbetrieb durchgeführt. Konzept fuer neue Ausstellung zur Ortsgeschichte

2010- Ein tolles Erlebnis gab es mit unseren Gästen von den Marching Show Bands am 31. Juli >>>

2010- Eindrücke vom Parkfest 2010: Zum fünften Mal mit großem Erfolg ImpressionenParkfest2010

2010- Fahrradsonntag 2010:Trotz des Ausbleibens eines erhofften städtischen Zuschusses hielten wir an unserem Konzept fest: Musik zum Fahrradsonntag bei geöffnetem Museum Fahrradsonntag>>

Rückblick: 5. Petzower Parkfest am 11. und 12. September 2010

Wie immer im Mittelpunkt stand unser Heimatmuseum Waschhaus am Haussee, in dem wir am 12. September weit über 200 Besucher begrüßen konnten. Unsere Traditionsfiguren, die "Petzower Waschweiber" und der "Alte Amtsrat Kaehne" waren auch diesmal um das Wohl Hunderter Gäste bemüht. Es gab eine Parkführung, selbstgebackenen Kuchen, Schach für jedermann und vieles andere mehr. Auch in diesem Jahr mit unserem zuverlässigen Partner: dem Landespolizeiorchester Brandenburg, das mit einem zweistündigen Konzert das Publikum begeisterten. Ute Beckert, die beliebte Sängerin zeigte einmal mehr Proben ihres vielseitigen musikalischen Könnens. Toll waren auch Monique et le Royaume Musette mit französischer Chansonmusik, die die Zuschauer erst nach einer Zugabe entließen. Eine Menge Helfer im Vorder- und Hintergrund ließen auch diesmal unser Fest zu einem schönen Erlebnis werden. Ihnen allen sei herzlichst gedankt. Trotzdem fehlt es jährlich an ausreichend helfenden Händen, so daß die Belastung einiger sehr groß gewesen ist. Etwas mehr Selbstidentifikation wünschten wir uns von den Petzowern schon, dergestalt, daß man unser Petzower Parkfest nicht nur schön findet und gern genießt, sondern es auch aktiv unterstützt.

 

 

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