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Geschichte der Kultur der Wäschepflege

Ansichten unserer Ausstellung

In diesem Teil der Ausstellung erwartet den Besucher eine wissenschaftlich fundierte und auf drei Säulen basierende Ausstellung zur Geschichte der Kultur des Wäschewaschens, die im Jahre 2008 völlig neu und unter Einbeziehung der bis dahin vorhandenen Exponate arrangiert wurde. Zum einen gibt es hier eine auf Tafeln erklärte Geschichte der Entwicklung dieser Kultur, zum anderen vergegenständlichen Gerätschaften und Maschinen die museale Botschaft und als dritter Bestandteil wurde eine „Gemäldegalerie“ bekannter Maler, die sich der Darstellung des vielfach verklärten Berufs der Wäscherin widmeten. Auf hoch qualitativen Kunstdrucken und in ansprechender Rahmung kommt man hier z.B. mit den Werken von Max Liebermann, Henri Toulouse Lautrec oder Vincent van Gogh im wahrsten Sinne des Wortes auf Tuchfühlung. Die Gestaltung der Ausstellung wurde aus Mitteln des Heimatvereins realisiert, der in der glücklichen Lage war, auf Mittel aus einer Großspende zurückgreifen zu können. Die Kosten betrugen ca. 4.000 Euro, die Konzeptions- und Entwicklungsleistungen wurden ehrenamtlich erbracht

Die inhaltliche Aufwertung dieses Ausstellungsteiles brachte es nunmehr mit sich, dass das Ausstellungsprofil des Museums nicht mehr nur rein ortsbezogen zu sehen ist. Vielmehr ist es gelungen, im Waschhaus Petzow eine Ausstellung mit überregionalem Charakter zu zeigen.

Damit sollte das Waschhaus Petzow das einzige Museum (nicht nur) in Potsdam-Mittelmark sein, welches seinen Besuchern eine kulturgeschichtliche Darstellung der Prozedur des Wäschewaschens über die Jahrtausende auf wissenschaftlicher Grundlage nahebringt.  

Schautafeln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch mehr interessante Einzelheiten erfährt man in unserem Museum. Geöffnet haben wir jeden Sonntag von Mitte April bis Mitte Oktober immer von 13 bis 17 Uhr. Veranstaltungen über die örtliche Presse bzw. auf unserer Veranstaltungsseite.

Sonderöffnungen und Parkführungen nach Vereinbarung >Kontakt.

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Aus der Geschichte der Kultur der Wäschepflege

Ständige Ausstellung des Heimatvereins Petzow e.V.
im Heimatmuseum „Waschhaus am Haussee“

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Idee und Konzeption:

Karl-Heinz Friedrich, Petzow

Schautafeln:

Grafik und Layout: Ayse Gökmenoglu, Berlin
Druck: Editura Gesellschaft für Verlagsdienstleistungen mbH, Berlin

Kunstdrucke:

Kunstkopie e.V. Hardy Schulz, Hamburg
ars mundi Edition Max Büchner GmbH, Hannover

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Mit freundlicher Unterstützung von:

Henkel AG & Co. KGaA (Headquarters), Düsseldorf

Miele & Cie. KG, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Gütersloh

Umweltbundesamt (UBA), Fachgebiet Arzneimittel, Wasch- und Reinigungsmittel, Dessau

Dr. Anette Geuther, Gießen

Gabriele Wahl-Heidke, Werder (Havel)

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Unter Verwendung folgender Quellen:

Prof. Dr. h.c. Josef Kurz: Frauenarbeit und Haushaltstechnik im Spiegel der Jahrhunderte,
Wachter Verlag, Heidelberg 2006

PD Dr. phil Birgit Althans, Freie Universität Berlin:
Der Klatsch der Frauen und das Sprechen bei der Arbeit, Berlin 2000

Sibylle Meyer:Waschtage, die unvergessen sind oder Der Haushalt um die Jahrhundertwende.
In: Illustrierte Geschichte der Reinlichkeit, Eichborn Verlag, 1986

Dr. paed. Annette Geuther, Justus-Liebig-Universität Gießen: Wie man eine weiße Weste bekommt ! Zusammensetzung,
Wirkungsweise und Tips im Umgang mit Waschmitteln. Vortrag, Gießen 1998

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Die Ausführung erfolgte in Zusammenarbeit mit:

Fa. Hilmer, Glaserei, Werder (Havel)
Flagship Store, Potsdam

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© Heimatverein Petzow e.V.